Publikationen

Schriftenverzeichnis 

 Herausgabetätigkeit

1. Ja und Nein. Christliche Theologie im Angesicht Israels. FS zum 70. Geburtstag von Wolfgang Schrage, in Zusammenarbeit mit Katja Kriener und Rainer Stuhlmann hg.v. Klaus Wengst u. Gerhard Saß, Neukirchen-Vluyn 1998.

2. „Eine Grenze hast Du gesetzt“. FS Edna Brocke zum 60. Geburtstag, hg.v. Ekkehard W. Stegemann u. Klaus Wengst, Stuttgart 2003.

3. Fragmentarisches Wörterbuch. Beiträge zur biblischen Exegese und christlichen Theologie. FS Horst Balz zum 70. Geburtstag, Stuttgart 2007.

 

Selbständige Veröffentlichungen

1. Christologische Formeln und Lieder des Urchristentums, StNT 7, Gütersloh 1972, 21973 (= überarbeitete und erweiterte Dissertation; zuerst veröffentlicht als Rotaprintdruck, Bonn 1967).

2. Tradition und Theologie des Barnabasbriefes, AKG 42, Berlin und New York 1971 (= Habilitationsschrift).

3. Häresie und Orthodoxie im Spiegel des ersten Johannesbriefes, Gütersloh 1976

4.  Der erste, zweite und dritte Brief des Johannes, ÖTK 16, GTB 502, Gütersloh und Würzburg 1978, 21990.

5. Bedrängte Gemeinde und verherrlichter Christus. Der historische Ort des Johannesevangeliums als Schlüssel zu seiner Interpretation, BThSt 5, Neukirchen-Vluyn 1981, 21983 (span. Übers.: Interpretación del evangelio de Juan, Salamanca 1988); überarb. u. erw. 3. Auflage (neuer Untertitel: Ein Versuch über das Johannesevangelium), München 1990, 41992 (mit einem Nachwort).

6. Schriften des Urchristentums II. Didache (Apostellehre), Barnabasbrief, Zweiter Klemensbrief, Schrift an Diognet, eingeleitet, herausgegeben, übertragen und erläutert, Darmstadt 1984 (Nachdruck 2004).

7. Pax Romana. Anspruch und Wirklichkeit. Erfahrungen und Wahrnehmungen des Friedens bei Jesus und im Urchristentum, München 1986 (englische Übersetzung: Pax Romana and the Peace of Jesus Christ, London 1987; portugiesische Übersetzung: PAX ROMANA. Pretensão e realidache. Experiências e percepsões da paz Jesus no cristianismo primitivo,Sâo Paulo 1991; koreanische Übersetzung: Chung-Nam 1994).

 8. Demut – Solidarität der Gedemütigten. Wandlungen eines Begriffes und seines sozialen Bezugs in griechisch-römischer Tradition, München 1987 (englische Übersetzung: Humility, Solidarity of the Humiliated, London 1988).

9. Ostern. Ein wirkliches Gleichnis, eine wahre Geschichte. Zum neutestamentlichen Zeugnis von der Auferweckung Jesu, Kaiser-Taschenbücher 97, München 1991.

10. Jesus zwischen Juden und Christen, Stuttgart 1999; Jesus zwischen Juden und Christen, Re-Visionen im Verhältnis der Kirche zu Israel, 2. durchgesehene u. erweiterte Aufl., Stuttgart 2004.

11. Das Johannesevangelium. 1. Teilband: Kapitel 1-10, Stuttgart 2000; 2. durchgesehene und ergänzte Auflage, 2004;

12. Das Johannesevangelium. 2. Teilband: Kapitel 11-21, Stuttgart 2001, 2. durchgesehene u. ergänzte Aufl. 2007, ThKNT 4,1.2

(italienische Übersetzung: Il Vangelo di Giovanni, Brescia 2005).

13. Der Brief an Philemon, ThKNT 16, Stuttgart 2005 (italienische Übersetzung: Brescia 2008).

14. Dem Text trauen. Predigten, Stuttgart 2006.

15. "Freut euch, ihr Völker, mit Gottes Volk!" Israel und die Völker als Thema des Paulus - ein Gang durch den Römerbrief, Stuttgart 2008.

16. "Wie lange noch?" Schreien nach Recht und Gerechtigkeit - eine Deutung der Apokalypse des Johannes, Stuttgart 2010.

17. Das Regierungsprogramm des Himmelreichs. Eine Auslegung der Bergpredigt in ihrem jüdischen Kontext, Stuttgart 2010.

18. Der wirkliche Jesus? Eine Streitschrift über die historisch wenig ergiebige und theologisch sinnlose Suche nach dem "historischen" Jesus

19. Christsein mit Tora und Evangelium. Beiträge zum Umbau christlicher Theologie im Angesicht Israels, Stuttgart 2014.

20. Mirjams Sohn - Gottes Gesalbter. Mit den vier Evangelisten Jesus entdecken, Gütersloh 2016.

 

Aufsätze

1. Der Apostel und die Tradition. Zur theologischen Bedeutung urchristlicher Formeln bei Paulus, ZThK 69, 1972, 145-162.

2. Das Zusammenkommen der Gemeinde und ihr „Gottesdienst“ nach Paulus, EvTh 33, 1973, 547-559.

3. Versöhnung und Befreiung. Ein Aspekt des Themas „Schuld und Vergebung“ im Lichte des Kolosserbriefes, EvTh 36, 1976, 14-26.

4. Nikodemus. Bemerkungen zu Joh 3,1-5, Neue Stimme 1978, Heft 6/7, 38-40.

5. „Paulinismus“ und „Gnosis“ in der Schrift an Diognet. Zu dem Buch von Rudolf Brändle, Die Ethik der „Schrift an Diognet. Eine Wiederaufnahme paulinischer und johanneischer Theologie am Ausgang des zweiten Jahrhunderts, AThANT 64, Zurüch 1975, ZKG 90, 1979, 41-62.

6. „Der Gott des Friedens...“ Zum Thema „Friede“ bei Klemens von Rom, Paulus und Jesus, in: Christen und Marxisten in unserer Gesellschaft heute. FS Walter Kreck, hg.v. Hannelotte Reiffen, Köln 1983, 252-268.

7. Der Beitrag der neutestamentlichen Zitate zum Verständnis der Barmer Theologischen Erklärung, ThZ 41, 1985, 295-316.

8. Anmerkungen zur Barthschen Auslegung der Versuchungsgeschichte aus heutiger exegetischer Perspektive, Zeitschrift für Dialektische Theologie 2/1, 1986, 21-38.

9. „... einander in Demut für vorzüglicher halten...“ Zum Begriff „Demut bei Paulus und in paulinischer Tradition, in: Studien zum Text und zur Ethik des Neuen Testaments. FS Heinrich Greeven, hg.v. Wolfgang Schrage, BZNW 47, Berlin und New York 1986, 428-439.

10. Paulus und die Homosexualität. Überlegungen zu Röm 1,26f., ZEE 31, 1987, 72-81.

11. Handeln aus Ohnmacht. Erfahrungen von Niederlagen und Aspekte des Umgangs mit ihnen im Neuen Testament, in: Einwürfe 5, München 1988, 40-69.

12. Die Macht des Ohnmächtigen. Versuche über Kreuz und Auferstehung, in: Einwürfe 5, München 1988, 155-179.

13. Erfahrungen und Bilder von Krieg und Frieden in der Offenbarung des Johannes, in: Krieg und Frieden im Altertum, hg.v. G. Binder u. B. Effe, Bochumer Altertumswissenschaftliches Colloquium 1, Trier 1989, 45-67 (= „Daß unsere Augen aufgetan werden...“ FS Hermann Dembowski, hg.v. J.-E. Gutheil u. S. Zoske, Frankfurt a.M. u.a. 1988, 98-116).

14. „Ein wirkliches Gleichnis...“ Zur Rede von der Auferweckung Jesu Christi im Neuen Testament, Zeitschrift für Dialektische Theologie 4, 1988, 149-183.

15. Die Darstellung „der Juden“ im Johannes-Evangelium als Reflex jüdisch-judenchristlicher Kontroverse, in: Teufelskinder oder Heilsbringer – die Juden im Johannes-Evangelium, hg.v. Dietrich Neuhaus, Arnoldshainer Texte 64, Frankfurt am Main 1990, 22-38.

16. Gottes Geist ist subversiv. Zum Wirken des Geistes im Neuen Testament, in: Gottes lebendiger Geist. Kirchentag 1991. Themen und Akzente. Ein Vorbereitungsbuch, hg.v. Wolfgang Brinkel u. Heike Hilgendiek, München 1990, 76-88.

17. Vom kreativen Rechtsverzicht. Die Auslegung des Rechts auf Schadenersatz in Mt 5,38-42, in: „Dieses Volk schuf ich mir, daß es meinen Ruhm verkünde.“ FS Dieter Vetter, hg.v. Frank Matheus, Duisburg 1992, 35-46.

18. Fast eine Fehlanzeige: Sexualität und Erotik im Neuen Testament, in: Liebe und Leidenschaft. Historische Aspekte von Erotik und Sexualität, hg.v. Gerhard Binder und Bernd Effe, BAC 12, Trier 1993, 93-104.

19. Wie aus Böcken Ziegen wurden (Mt 25,32f). Zur Entstehung und Verbreitung einer Forschungslegende oder: Wissenschaft als „stille Post“, EvTh 54, 1994, 491-500.

20. Babylon the Great and the New Jerusalem: The Visionary View oft Political Reality in the Revelation of John, in: Politics and Theopolitics in the Bible and Postbiblical Literature, ed. H. Graf Reventlow, Y. Hoffman, B. Uffenheimer, JSOT.S 171, Sheffield 1994, 189-202.

21. Die Bergpredigt Jesu als Ruf nach Gerechtigkeit, in: „Das Projekt Weltethos“ in der Erziehung, hg.v. Johannes Lähnemann, Pädagogische Beiträge zur Kulturbegegnung 14, Hamburg 1995, 51-58.

22. Anmerkungen zur Situation des jüdisch-christlichen Dialogs in Deutschland, EvTh 56, 1996, 388-391.

23. Apokalyptik und Christologie, WuA (M) 38, 1997, 9-12.

24. Das Christentum im Lichte der jüdischen Überlieferung, in: Was ist Christentum? Versuche einer kritischen Annäherung. Eine Ringvorlesung, hg.v. der Evang.-Theol. Fakultät der Ruhr-Universität Bochum, Waltrop 1997, 65-87.

25. Aspects of the Last Judgement in the Gospel According to Matthew, in: Eschatology in the Bible and in Jewish and Christian Tradition, ed. Henning Graf Reventlow, JSOT.S 243, Sheffield 1997, 233-245.

 26. Menschwerdung Gottes? Zur Revision traditionell antijüdischer Auslegung des Johannesprologs, in: Politische Weihnacht in Antike und Moderne. Zur ideologischen Durchdringung des Fests der Feste, hg.v. Richard Faber und Esther Gajek, Würzburg 1997, 59-74.

27. Das Volk und die Völker nach dem Neuen Testament, in: „Das Leben leise wieder lernen.“ Jüdisches und christliches Selbstverständnis nach der Schoah. FS Albert H. Friedlander, hg.v. Ekkehard W. Stegemann u. Marcel Marcus, Stuttgart 1997, 259-266.

28. „Gerechtigkeit Gottes“ für die Völker. Ein Versuch, Röm 3,21-31 anders zu lesen, in: Ja und Nein. FS Wolfgang Schrage, hg.v. K. Wengst u. G. Saß in Zusammenarbeit mit K. Kriener u. R. Stuhlmann, Neukirchen-Vluyn 1998, 139-151.

29. Christliche Identitätsbildung im Gegenüber und im Gegensatz zum Judentum zwischen 70-135 d.Zt., KuI 13, 1998, 99-105 (= in: Kurth, Christina/Schmid, Peter, Das christlich-jüdische Gespräch. Standortbestimmungen, Judentum und Christentum 3, Stuttgart 2000, 91-99).

30. Was ist das Neue am Neuen Testament? In: Ich glaube an den Gott Israels. Fragen und Antworten zu einem Thema, das im christlichen Glaubensbekenntnis fehlt, hg.v. Frank Crüsemann u. Udo Theissmann, KT 168, Gütersloh 1998, 25-28.

31. Soll die Kirche Juden missionieren? In: ebd. 107-109.

32. Jesus von Nazaret und die frühen Chasidim. Einsichten in die Jüdischkeit des Jesus der Evangelien, in: Wendung nach Jerusalem. Friedrich-Wilhelm Marquardts Theologie im Gespräch, hg.v. Hanna Lehming, J. Liß-Walther, M. Loerbricks u. R. van der Vegt, Gütersloh 1999, 317-328.

33. Verlangt das Neue Testament christliche Judenmission? (Vortrag, DEKT Stuttgart, 17.6.1999), in: epd-Dokumentation Nr. 29/99, 33-41 (= Deutscher Evangelischer Kirchentag Stuttgart 1999. Dokumente, hg.v. K. von Bonin und Anne Gidion, Gütersloh 1999, 471-485).

34. Perspektiven für eine nicht-antijüdische Christologie. Beobachtungen und Überlegungen zu neutestamentlichen Texten, EvTh 59, 1999, 240-251.

35. Der Jesus der Evangelien und die Chassidim in der rabbinischen Literatur, KuI 14, 1999, 110-119 (= Jesus in neuen Kontexten, hg.v. W. Stegemann, B. J. Malina, G. Theißen, Stuttgart 2002, 246-254).

36. Der Zeichenbegriff in Barths Kommentar zum Johannesevangelium ZDT 16, 2000, 30-42.

37. Christliche Identitätsbildung im Gegenüber und im Gegensatz zum Judentum zwischen 70-135 d.Zt., in: Das christlich-jüdische Gespräch. Standortbestimmungen, hg.v. Christina Kurth u. Peter Schmid, Stuttgart 2000, 91-99.

38. Bibelarbeit über 1. Mose 12,1-20, in: Deutscher Evangelischer Kirchentag Frankfurt am Main 2001, Dokumente, hg.v. C. Quarch u. D. Rademacher, Gütersloh 2001, 157-167.

39. Das Verhältnis von Christen zu Juden in trinitarischer Perspektive – ein Versuch, in: „Die Gemeinde als Ort von Theologie“. FS Jürgen Seim, hg.v. Katja Kriener, Marion Obitz u. Johann Michael Schmidt, Bonn 2002, 173-187.

40. Mitgesegnet mit Israel. Exegetische Skizze zu Eph 1,3-14, in: BiKi 58, 2003, 91-98.

41. Erwiderungen, Anknüpfungspunkte, Perspektiven. Anmerkungen zum Thema „Einheit Gottes,  neutestamentliche Theologie und biblische Ökumene“, in: Christlich von Gott reden im Angesicht Israels. Symposion zum 60. Geburtstag von Klaus Wengst, hg.v. K. von Bremen u. E. Tönges, Iserlohn 2003, 107-115.

42. Frieden stiften. Impulse des Neuen Testaments, ZNT 11, 6. Jg., 2003, 14-20.

43. Worauf die Welt steht und das Gewichtigere in der Tora (mAv 1,18 und Mt 23,23), in: „Eine Grenze hast Du gesetzt“. FS Edna Brocke, hg.v. E. W. Stegemann u. K. Wengst, Stuttgart 2003, 249-260.

44. Das jüdische Profil des Neuen Testaments entdecken, in: Neutestamentliche Wissenschaft. Autobiographische Essays aus der Evangelischen Theologie, hg.v. Eve-Marie Becker, Tübingen 2003, 81-89.

45. „Sind denn nicht alle aus Israel eben Israel?“ (Röm 9,6b) Interpunktion als Interpretation, in: Dem Tod nicht glauben. Sozialgeschichte der Bibel. FS Luise Schottroff, hg.v. Frank Crüsemann u.a., Gütersloh 2004, 376-393.

46. The Devil in the Revelation of St John, in: The Problem of Evil and its Symbols in Jewish and Christian Tradition, ed. by Henning Graf Reventlow and Yair Hoffmann, JSOT.SS 366, London a. New York 2004,  68-74.

 47. Neutestamentliche Aspekte zur trinitarischen Rede von Gott. Dargelegt im Blick auf die beabsichtigte Änderung der Kirchenordnung der Evangelischen Kirche von Westfalen, in: „… um seines NAMENs willen“. Christen und Juden vor dem einen Gott Israels, hg.v. Katja Kriener u. Johann Michael Schmidt, Neukirchen-Vluyn 2005, 87-101.

48. Vom Aufgehen der Sonne der Gerechtigkeit, Junge Kirche 66, 0/2005 (Sonderheft), 21-31.

49. Erwägungen zur Übersetzung von „Kyrios“ im Neuen Testament, in: Die Bibel – übersetzt in gerechter Sprache? Grundlagen einer neuen Übersetzung, hg.v. Helga Kuhlmann, Gütersloh 2005, 178-183.

50. Der „neue Weg“. Wann begann das Christentum? Welt und Umwelt der Bibel 38, Heft 4/2005, 11-15.

51. Lesen wir dieselbe Bibel? Die jüdische und christliche Perspektive des Kanons, in: Deutscher Evangelischer Kirchentag Hannover 2005. Dokumente, hg.v. Eckhard Nagel u.a., Gütersloh 2005,  312-318.

52.Eiferer für Gott und Apostel der Völker. Paulus im Umbruch der Zeiten, KuI 21, 2006, 99-108.

53. „Heute, wenn ihr doch auf Gottes Stimme hörtet!“ Der Text für den Eröffnungsgottesdienst: Hebräer 4, 12f., Junge Kirche 67, extra/2006, 2-7.

54. „Redet Wahrheit“, in: redet WAHRHEIT (Sacharja 8,16). Themenheft 2007, Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit. Deutscher Koordinierungsrat, Bad Nauheim 2007, 26-28.

55. Hebräisch für Neutestamentler. Ein Plädoyer, in: Fragmentarisches Wörterbuch. Beiträge zur biblischen Exegese und christlichen Theologie. FS Horst Balz, hg.v. K. Schiffner, K. Wengst, W. Zager, Stuttgart 2007, 177-187.

56. Geschichte(n) und Wahrheit. Anmerkungen zum biblischen Wirklichkeitsverständnis, EvTh 68, 2008, S. 178-192.

57.  "Im Gegenteil: Segnet!" - Aber wie macht man das?  (1Petr 3,9-17), Junge Kirche 69, 2008, extra, S. 46-51.

58. "Ich glaube an den heiligen Geist ...". Biblische Impulse zum Verstehen und Leben des dritten Artikels, in: Wie gefährlich ist der Heilige Geist? Ordnung - Geist - Anarchie, hg.v. Katharina von Bremen, Schwerte 2008, S. 57-72.

59. Das Tun der Tora als Kriterium der Zugehörigkeit zur Gemeinde im Matthäusevangelium, in: Evangelium ecclesiasticum. Matthäus und die Gestalt der Kirche. FS Christoph Kähler, hg.v. Christfried Böttrich u.a., Leipzig 2009, S. 427-443.

60. Das biblische Buch der Klagelieder als Text in der Kirche, Begegnungen. Zeitschrift für Kirche und Judentum 92, Nr. 4 2009, S. 13-19.

61. Der Jesus der Evangelien als Ausleger der Tora. Auslegung im Kontext des Judentums, Bibel und Kirche 65, 2010, S. 28-32.

62. Der allmächtige Gott und sein ohnmächtiger Gesalbter als Widerstandspotential. Vision und Wahrnehmung der Realität in der Offenbarung des Johannes, Babylon. Beiträge zur jüdischen Gegenwart, Heft 23 / 2010, 87-102.

63. Christen als "Amaleks" Kinder und ihre Verwiesenheit auf Israel: ein offenes Problem, KuI  25, 2010, S. 24-33.

64. Es wird nicht immer so weiter gehen. Apokalypse als Enthüllung der Macht, Musik & Kirche. Zeitschrift für Kirchenmusik 5, 2010, S. 310-315.

65. Rechtfertigung bei den Rabbinen, in: "denn es ist der eine Gott, der gerecht macht - Juden und Heiden". Eine Handreichung zu Römer 3,21-31 für den Reformationstag 2010, hg.v. Katharina von Bremen u.a., Schwerte-Villigst 2010, S. 35-42.

66. Wie wäre von "universaler Heilsbedeutung Jesu" nach dem Römerbrief des Paulus zu reden? in: Das Heil der Anderen. Problemfeld "Judenmission", hg.v. Hubert Frankemölle u. Josef Wohlmuth, QD 238, Freiburg u.a. 2010, S. 311-327.

67. Der jüdische Mose. Die Gestalt des Mose im rabbinischen Judentum, BiKi 66, 2011, 19-24.

68. Biblische Ökumene? Perspektiven des Jüdisch-Christlichen Gesprächs, in: "So viel Aufbruch war nie ..." Neue Synagogen und jüdische Gemeinden im Ruhrgebiet. Chancen für Integration und Dialog, hg.v. Manfred Keller, Berlin 2011, S. 116-126.

69. Christsein zwischen Tora und Evangelium oder: Die Frage nach der Wahrheit zwischen Universalität und Partikularität, in: Religionen unterwegs 17, 2011, Nr. 2, 18-24.

70. Land Israel und universales Heil im Neuen Testament. Eine theologische Auseinandersetzung mit dem "Kairos Palästina-Dokument", KuI 26, 2011, 78-91.

71. Biblische Aspekte von Armut und Reichtum, in: Anstöße - Impulse Günter Brakelmanns für die Arbeit in Theologie, Kirche und Gesellschaft, hg.v. Christian Illian u.a., Berlin 2011, 167-182.

72. "... dass der Gesalbte gemäß den Schriften für unsere Sünden gestorben ist".um Verstehen des Todes Jesu als stellvertretender Sühne im Neuen Testament, Evangelische Theologie 72, 2012, 22-39.

73. Wahrheit der Macht und Macht der Wahrheit. Anmerkungen zur johanneischen Passionsgeschichte, in: Musik & Kirche 2012, 116-123.

74. Enthüllung der Macht. Johannes und sein Buch, in: Bibel und Kirche67/2 (Themenheft zur Apokalypse des Johannes), 2012, S. 64-70.

75. Theologie und Politik im Jahr 1933 - Karl Barth (1886-1968) und Karl Ludwig Schmidt (1891-1956), in: Gesichter der Demokratie. Porträts zur Zeitgeschichte. FS Udo Wengst, hg.v. Bastian Hein u.a., München 2012, 37-51.

76. "Dem Bösen nicht widerstehen"? (Matthäus 5,39). Neutestamentliche Anmerkungen zu "dem Bösen" und "den Bösen", in: Nachdenken über das Böse. Stiepeler Lektionen I, hg.v. Manfred Keller, Norderstedt 2012, 24-42.

77. Das, was ist, ist nicht alles. Neutestamentliche Wundergeschichten und das Wunder der Auferstehung, Bibel und Kirche 68, 2013, 150-155.

78. Jerusalem als Perspektive eines biblisch begründeten Miteinanders von Juden und Christen, in: Erlesens Jeruslaem. FS Ekkehard W. Stegemann, Basel 2013, ThZ 69, 2013, 622-635.

79. Nicht schläfrig, sondern hellwach! Markus 13,33-37, in: Gott ist anders. Gleichnisse neu gelesen, hg.v. Marlene Crüsemann u.a., Gütersloh 2014, 285-294.

80. "Gottes Wort bleibt in Ewigkeit." Die Barmer Theologische Erklärung und die Bibel, Kirche und Israel 29,2014, 43-54.

81. Blicke aus meiner Mitarbeit an der "Bibel in gerechter Sprache" auf die Lutherbibel und ihre Revisionen, in: "Was Dolmetschen für Kunst und Arbeit sei". Die Lutherbibel und andere deutsche Bibelübersetzungen. Beiträge der Rostocker Konferenz 2013, hg.v. Melanie Lange u. Martin Rösel, Leipzig 2014, 291-305.

82. (Zusammen mit Frank Crüsemann:) 500 Jahre Reformation - Luther, die Juden und wir, in: Deutscher Evangelischer Kirchentag. Hamburg 2013. Dokumente, hg.v. Silke Lechner u. Heide Stauff, Gütersloh 2014, 480-493.

83. Protest als Zeugnis und Widerspruch. Soziale und politische Aspekte in der Offenbarung des Johannes, in: Das Gottesbild in der Offenbarung des Johannes, hg.v. Martin Stowasser, WUNT, 2. Reihe 397, Tübingen 2015, 113-128.

84. Recht und Gerechtigkeit - Gericht und Erbarmen. Beobachtungen im Mathhäusevangelium, Theologische Quartalsschrift 195, 2015, 119-134.

85. "Es wird keine Zeit mehr sein." Vom visionären Schreiben, dass es nicht immer so weiter geht, in der Apokalypse des Johannes, in: Von Zeitenwenden und Zeitenenden. Reflexion und Konstruktion von Endzeiten und Epochenwenden im Spannungsfeld von Antike und Christentum, hg.v. Stefan Freund, Meike Rühl u. Christoph Schubert, Stuttgart 2015, 129-137.

86. Stellvetretende Sühne. Zu einem Streit in der aktuellen Theologie: aus der Perspektive eines Neutestamentlers, Religion 5-10, 20 4. Quartal 2015, 4-7.

87. Keine "Antithesen", sondern Auslegung der Tora. Zu Mt 5,17-48, ZNT 18, Heft 36, 2015, 12-21.

88. NIcht im Kontrast zum Judentum, sondern in seinem Kontext: zum Verstehen des Neuen Testaments, in: Der "jüdisch-christliche" Dialog veränderte die Theologie. Ein Paradigmenwechsel aus ExpertInnensicht, hg.v. Edith Petschnigg u. Irmtraud Fischer, Wien u.a. 2016, 112-123.

 

Artikel

1. Katholische Briefe, Kindlers Literatur-Lexikon IV, Zürich 1968, 399-406; völlig neu bearbeitet für Kindlers Neues Literatur-Lexikon.

2. Barnabasbrief, TRE V, Berlin und New York 1980, 238-241.

 3. Glaubensbekenntnis(se) IV. Neues Testament, TRE XIII, Berlin und New York 1985, 392-399.

4. Probleme der Johannesbriefe, ANRW II 25.5, Berlin und New York 1988, 3753-3772.

5. Diognetbrief, Lexikon der antiken christlichen Literatur, hg.v. S. Döpp u. W. Geerlings, 1978, 172f.

6. Demut IV. Neues Testament, RGG4 2, 1999, 656f.

7. Frieden III. Neues Testament, RGG4 3, 2000, 360.

8. Johannesevangelium und Johannesapokalypse, in: Evangelischer Taschenkatechismus, hg.v. W. C.-W. Clasen, M. Meyer-Blanck u. G. Ruddat, Birnbach 2001, 146-149.

9. Wer war Jesus? Warum es sinnlos ist, wie Mel Gibson nach dem historischen Jesus zu fragen, in: Synodedirekt, 1. Halbjahr 2004 Nr. 1, 33-35.

10. Greeven, Heinrich; Käsemann, Ernst; Schrage, Wolfgang, in: Protestantische Profile im Ruhrgebiet. 500 Lebensbilder aus 5 Jahrhunderten, hg.v. Michael Basse, Traugott Jähnichen, Harald Schroeter-Wittke, Kamen 2009, S. 535-537.648f. 

11. Ein Staat wie kein anderer. Die Verbindung des Volkes Israel mit dem Land Israel ist biblisch begründet, zeitzeichen 12.7, 2011, 27f.

12. Der Schrei nach Gerechtigkeit, in: Leben und Glauben / Sonntag, Heft 02/2012, S. 22-28.

13. Historisch wenig ergiebig und theologisch sinnlos. Fünf Anmerkungen zur historischen Jesusforschung, in: Evangelische Aspekte 23, 4/2013, 9-13.

14. Tora, in: Von Abba bis Zorn Gottes. Irrtümer aufklären - das Judentum verstehen, hg.v. Paul Petzel und Norbert Reck, Ostfildern 2017, S. 174-176.

 

Varia

1. Predigt über 1. Johannes 4,1-6: „Prüfet die Geister in Ideologie und Bekenntnis“, in: Furcht ist nicht in der Liebe. FS Hannelotte Reiffen, Bonn 1974, 144-150.

2. Rez. Bjørn Sandvik, Das Kommen des Herrn beim Abendmahl im NT, AThANT 58, Zürich 1970, ThLZ 100, 1975, 679f.

3. Vorschlag für eine Formulierung der Einsetzungsworte bei der Abendmahlsfeier, in: Abendmahl. Liturgische Texte, hg.v. Horst Nitschke, Gütersloh 1977, 110f.

4. Rez. Marquardt, Fr.-W., Schellong, D., Weinrich, M. (Hrsg.): Einwürfe II, Chr. Kaiser Vlg., München 1985, 150S., in: PTh 76, 1987, 218-220.

5. Rez. Karl Martin Fischer, Das Urchristentum, Kirchengeschichte in Einzeldarstellungen I/1, Berlin 1985, ZKG 98, 1987, 402-405.

6. Wider den faulen Frieden! Exegese zu Offb 2,8-11, Predigthilfe für den vorletzten Sonntag im Kirchenjahr (Volkstrauertag) 1988, in: Handreichung für Kirchengemeinden zur Friedensdekade 1988 (6.-16.11.) hg.v. Aktionsgemeinschaft für den Frieden e.V., Bonn 1988, 2-7.

7. Rez. Okure, Teresa: The Johannine Approach to Mission. A Contextual Study of John 4,1-42, Tübingen 1988 (WUNT, 2. Reihe, 31), ThLZ 115, 1990, 268-270.

 8. Rez. Boers, Hendrikus: Neither on this mountain nor in Jerusalem. A Study of John 4, Atlanta 1988 (SBL. MS 35), ThLZ 115, 1990, 428f.

 9. Sozialgeschichtliche Bibelauslegung. Zum Predigttext für Pfingstsonntag, 19. Mai 1991. Johannes 14,23-27, Junge Kirche 52, 1991, 224f.

10. Rez. Wahlde, Urban C. von: The Johannine Commandments. 1. John and the Struggle for the Johannine Tradition, New York 1990, in: ThLZ 116, 1991, 743-745.

 11. Rez. Stegemann, Wolfgang: Zwischen Synagoge und Obrigkeit. Zur historischen Situation der lukanischen Christen, FRLANT 152, Göttingen 1991, in: ThLZ 118, 1993, 320-322.

12. Rez. Thomas, John Christopher: Footwashing in John 13 and the Johannine Community, Sheffield 1991, in: ThLZ 118, 1993, 406f.

 13. Rez. Bull, Klaus-Michael: Gemeinde zwischen Integration und Abgrenzung. Ein Beitrag zur Frage nach dem Ort der Joh Gemeinde(n) in der Geschichte des Urchristentums, Frankfurt/M. u.a. 1992, in: ThLZ 118, 1993, 512-514.

14. Teilhabe an der Hoffnung Israels – Sozialgeschichtliche Bibelauslegung zu Offb 7,9-12(13-17), Junge Kirche 54, 1993, 625-627.

15. Gemeinsam mit Michael Wyschogrod: Dialog-Bibelarbeit über Mt 25,31-46, in: Deutscher Evangelischer Kirchentag München 1993. Dokumente, hg.v. Konrad v. Bonin, Gütersloh 1993, 138-149.

16. Rez. Cassidy, Richard J.: John’s Gospel in New Perspective. Christology and the Realities of Roman Power, Maryknoll, NY 1992, in: ThLZ 119, 1994, 419f.

 17. Rez. Lindars, Barnabas: Essays of  John. Ed. by C. M. Tuckett, Leuven 1992, in: ThLZ 119, 1994, 516f.

 18. Rez. Schüssler Fiorenza, Elisabeth: Revelation. Vision of a Just World, Minneapolis 1991, in: ThLZ 119, 1994, 660f.

 19. Rez. Augenstein, Jörg: Das Liebesgebot im Johannesevangelium und in den Johannesbriefen, Stuttgart u. a. 1993, in: ThLZ 120, 1995, 141-143.

20. „Schattenmenschen“. Zur Ausstellung mit Bildern und Skulpturen von H. D. Gölzenleuchter, in: Gesellschaft im Test. Zeitschrift des Sozialinstituts Kommende, Dortmund, 37, 1997, 39-43.

21. Laudatio anläßlich der Verleihung der Ehrendoktorwürde der Evang.-Theol. Fakultät der Ruhr-Universität Bochum an Frau Dr. Edna Brocke, KuI 13, 1998, 90-96.

22. Predigt über Psalm 74 (gehalten am 9.11.1997 in der St. Petri Kirche in Dortmund) in: Zeitschrift für Gottesdienst und Predigt 17, Heft 4/1999, 33-35.

23. Rez. Jörg Frey: Die johanneische Eschatologie. I: Ihre Probleme im Spiegel der Forschung seit Reimarus. II: Das johanneische Zeitverständnis. Tübingen: Mohr 1997/98 (550 u. 369 S.), WUNT 96 u. 110, in: ThLZ 125, 2000, 751-756.

24. Persönliche Würdigkeit und solidarisches Miteinander. Worum es nach Paulus beim Abendmahl geht und worum nicht: nicht um persönliche Würdigkeit, sondern um solidarisches Miteinander, in: Abendmahl. Fest der Hoffnung, hg.v. C. Begerau, R. Schomburg, M. von Essen, Gütersloh 2000, 53-56.

25. Rez. Jörg Frey: Die johanneische Eschatologie III: Die eschatologische Verkündigung in den johanneischen Texten. Tübingen: Mohr Siebeck 2000 (600 S.), WUNT 117, in: ThLZ 127, 2002, 44f.

26. Rez. Jean Zumstein: Kreative Erinnerung. Relecture und Auslegung im Johannesevangelium. Zürich: Pano 1999 (237 S.), in: ThLZ 127, 2002, 58f.

27. Übersetzungen von: Das Buch Sacharja; Das Buch der Klagelieder; Über die Zeit der Apostelinnen und  Apostel; in: Bibel in gerechter Sprache, Gütersloh 2006, 1020-1033. 1319-1328. 2025-2080.

28. Rez. Novak, David: Talking with Christians. Musings of a Jewish Theologian, Grand Rapids 2005, in: ThLZ 132, 2007, 234f.

 29. Rez. Plietzsch, Susanne: Kontexte der Freiheit. Konzepte der Befreiung bei Paulus und im rabbinischen Judentum, Stuttgart 2005, in: ThLZ 132, 2007, 317f.

30. Sind „die Zwölf“ zwölf Männer? Junge Kirche 68/4, 2007, S. 24.

31. Die umwerfende Erfahrung - Die Berufung des Paulus (Meditation zu Apostelgeschichte 9,1-9), in: Brevier fürs Revier. Mit der Bibel durch RUHR.2010, hg.v. Gudrun Mawick u. Harald Schroeter-Wittke, Kamen 2009, S. 211-214.

32. Israel und wir. Eine theologische Perspektive, Freiburger Rundbrief. Neue Folge 17, 2010, 128-131.

33. Der Name, der über allen Namen ist. Philipper 2,5-11, Predigttext am 28. März 2010 (Sozialgeschichtlcihe Bibelauslegung), Junge Kirche 71, I/2010,  63-65.

34. Rez. Frankemölle, Hubert: Das jüdische Neue Testament und der christliche Glaube. Grundlagenwissen für den jüdisch-christlichen Dialog, Stuttgart 2009, in: ThLZ 135,2010, 1212-1214.

35.  Zum Tod eines alten Menschen (Ps 68,20-21), in: Beate Kowalski, Er wischt die Tränen von jedem Gesicht. Predigten und pastorale Hilfen für Begräbnisfeiern, Stuttgart 2011, 43-45.

36. Keine "Synagoge Satans"! Offenbarung 3,7-13 (Sozialgeschichtliche Bibelauslegung), in: Junge Kirche 74, 4/2013, S. 59-62.

37. Die unbequeme Grenzgängerin - Lobrede zu Edna Brockes 70. Geburtstag, Kirche und Israel 28, 2013, 140-144.

38. Rettung aus Gnade und die Unterscheidung, die bleibt. Römer 3, in: Predigtmeditationen im christlich-jüdischen Kontext. Zur Perikopenreihe II. Plus: Rechtfertigung und Gottes Gerechtigkeit - Impulse aus dem christlich-jüdischen Gespräch für das Reformationsjubiläum, hg.v. Studium in Israel e.V., Weihenzell 2015, lvi-lvii.

39. "Geh, Lerne!"  Über das Lernen im  christlich-jüdischen Gespräch, in: Nun gehe hin und lerne. Themenheft 2017 der Gesellschaften für christlich-jüdische Zusammenarbeit, 18-21.

Inhalt des im  August 2016 erscheinenden Buches: Mirjams Sohn - Gottes Gesalbter:

Einleitung

Der sogenannte historische Jesus und der Jesus der Evangelien

1.    Zuerst ist die Eigenart der Evangelien zu bedenken.

2.    Der Ansatz historischer Jesusforschung steht im Gegensatz
zum Grundsatz der Evangelien.

3.    Was historisch als „sehr wahrscheinlich“ gelten kann, ist sehr wenig.

4.    Ist historische Jesusforschung theologisch notwendig?

5.    Was Exegetinnen und Exegeten des Neuen Testaments
tun und was sie lassen sollten.

 

I.         Der Weltherrscher als Lehrer der Gerechtigkeit und als Richter
Jesus im Evangelium nach Matthäus

1.  Der Rahmen: Anfang und Schluss des Evangeliums

a)   Die Geschichte Jesu in der Geschichte Gottes mit seinem Volk Israel

b)   Das Lernen der Völker in der Geschichte Jesu als Ziel

c)   Worauf Anfang und Ende des Evangeliums hinweisen:
Jesus als endzeitlich-messianischer König

2.  Die Rollen Jesu im Matthäusevangelium

a)   Eine sich wiederholende Szenerie

b)   Die Verbindung der Rollen von Lehrer und König in der literarischen Konzeption

3.  Jesus als König

a)   Die Wunder als Ausdruck königlicher Macht

b)   Der Gesalbte: Davidssohn und Gottessohn – und das besondere Schicksal Jesu

c)   Die Öffnung für die Völker

4.  Jesus als Lehrer

a)   Kennzeichnungen Jesu als Lehrer und seines Wirkens als Lehren

b)   Die Hochschätzung der Tora und ihrer Auslegung durch Jesus

c)   Jesus als Ausleger der Tora im innerjüdischen Diskurs

d)   Der Lehrer des Himmelreichs

e)   Der Lehrer von Recht und Gerechtigkeit und von Erbarmen

5.  Jesus als der kommende Richter

a)   Die Besonderheit der Rolle des Richters

b)   Die Provokation der Rolle des kommenden Richters

c)   Der kommende Richter: „der Menschensohn“

d)   Das Gericht und seine Maßstäbe

6.  Eine Anmerkung zum Miteinander der Rollen von König, Lehrer und Richter

7.  Die Situation, in der Matthäus schreibt

II.  Einweisung in die Nachfolge des inthronisierten Gekreuzigten
Jesus im Evangelium nach Markus

1.  Der Rahmen: Anfang und Schluss des Evangeliums

a)   Die Überschrift

b)   Das programmatische Vorspiel

c)   Der offene Schluss

d)   Der Rückverweis ins Evangelium

2.  Wem die Nachfolge gilt

a)     Der Gesalbte

b)    Der Gesalbte, der leiden und sterben muss

c)     Leidensnachfolge

d)    Jesus folgen ohne persönliche Nachfolge?

e)     Der in Leiden und Tod gehende Gesalbte im himmlischen Glanz

3.  Der Weg des Gottessohnes

a)   Die Einsetzung Jesu zum messianischen König bei der Taufe

b)   Die Proklamation und Präsentation Jesu als messianischer König

c)   Die Akklamation gegenüber Jesus als dem messianischen König

4.  Der König Israels, das Reich Gottes und der Wille Gottes

a)   Keine Aufhebung der Partikularität Israels ins Universale

b)   Die Darstellung Jesu in ihrem jüdischen Kontext

c)   Das Reich Gottes

5.  Geheimnis und Wunder

a)   Die Schweigegebote

b)   Das Nichtverstehen der Schüler

c)   Durchbrechungen des Schweigegebots

d)   Die Wunder

6.  Die Situation, in der Markus schreibt

III. Der Messias Israels und der Völker
Jesus im Evangelium nach Lukas

1.  Der andere Anfang: ein literarisches Vorwort

2.  Der Schluss, der wieder zum Anfang wird:
die doppelte Himmelfahrtsgeschichte

a)   Das Ende des Evangeliums

b)   Der Anfang der Apostelgeschichte

3.  Der Gesalbte und das Reich für Israel

a)   Johannes, Jesus und die Befreiung Israels

b)   Das Reich Gottes und das Reich für Israel

4.  Gottes Herrschaft und Reich: Zuspruch und Anspruch

a)   Der programmatische erste Auftritt:
Jesus in der Synagoge von Nazaret

b)   „… das Wort Gottes hören und tun“

5.  „… machtvoll in Tat und Wort“
Manifestationen von Gottes Herrschaft und Reich

a)   Jesus, der Taten des Reiches Gottes vollbringt

b)   Jesus, der Gottes Herrschaft proklamiert und von Gottes Reich erzählt

6.  Das Ausstehen des Reiches Gottes in seiner Fülle

a)   „Friede auf Erden“ – und noch kein Frieden

b)   Die in wacher Bereitschaft festgehaltene Hoffnung

 

7.  Der Gesalbte, der leiden und aufstehen muss

8.  Der Gesalbte, die Völker und „die Hoffnung Israels“

9. Die Situation, in der Lukas schreibt

IV. Der Verherrlichte und Erhöhte mit den Wundmalen des Gekreuzigten
Jesus im Evangelium nach Johannes

1.    Der Anfang und das doppelte Ende

a)   Der Prolog als Leseanweisung

b)   Die beiden Buchschlüsse

2.  Die Spannung von Niedrigkeit und Hoheit –
die beiden das Evangelium übergreifenden Bögen

3.  Die Struktur des Evangeliums

4.  Der Blick in die Zeit nach Jesu irdischem Wirken

a)   „Halt mich nicht fest!“ Die Begegnung Mirjams aus Magdala mit Jesus am Grab

b)   Der Geist als Kraft, die Jesus wieder-holt

5.  Die Situation, in der Johannes schreibt

6.  Die gegen Jesus erhobenen Einwände und die Gegenargumentation des Johannes

a)   Die gegen Jesu Messianität angeführten Tatsachen

b)   Der Vorwurf der Gotteslästerung

c)   Die Folgen: Weggehen oder Bleiben?

7.  Jesus als der verletzliche und tief verletzte Mensch

8.  Der Souverän

a)   Der König

b)   Die wunderbaren Taten Jesu als Zeichen

c)   „Ich bin …“

9.  „Ist das nicht Jesus, der Sohn Josefs?“ – „Bevor Abraham war, bin ich.“
Versuch einer kurzen zusammenfassenden Betrachtung

10. Jesus und „die Juden“ im Johannesevangelium:
Brüske Entgegensetzung und doch auch Zwischentöne

Schluss

Jesus, die vier Evangelien und die Verantwortung der Auslegenden

1.  Das eine Evangelium und die vier Evangelien

2.  Nur vier Evangelien?

3.  Die Entstehung der vier Evangelien in der Zeit nach der Katastrophe
des Jahres 70

4.  Vier Evangelien – gemeinsame Voraussetzungen und unterschiedliche Profile

5.  Die Verantwortung der Auslegenden